Moskauer pharmazeutische Fabrik

Vom vorigen Jahrhundert...

Die Geschichte der Entstehung und des Werdegangs der „Moskauer pharmazeutischen Fabrik“ begann in den 30-er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Der Bedarf der Moskauer Bevölkerung an Arzneimitteln hatte damals stark zugenommen und die Apothekennetze entwickelten sich intensiv. Es wurden hauptsächlich galenische Mittel (Tinkturen, Extrakte, Tropfen auf deren Grundlage) aus pflanzlichen Rohstoffen (Herzgespannkraut, Baldrian, Kalendula, Taigawurzel u.a.) hergestellt.

In den 1960-er Jahren erlebten die homöopathischen Heilmethoden einen Aufschwung. Die Moskauer pharmazeutische Fabrik war der erste russische industrielle Hersteller von homöopathischen Mitteln in Form von Salben, Opodeldoks und danach auch Suppositorien.

Außerdem hinterließ das Moskauer pharmazeutische Unternehmen seine „Spur“ auf der Karte Moskaus. Der Name der Pharmazeutischen Gasse („Farmatsewtitscheskij proesd“) entstand dank der Moskauer pharmazeutischen Fabrik. Im Jahre 1976 ist der Betrieb an einen neuen größeren Standort im Stadtteil Koptewo im Norden der Hauptstadt umgezogen. Danach wurde ein Abschnitt des Geländes, wo die Fabrik untergebracht wurde, „Farmatsewtitscheskij proesd“ genannt.

…bis in unsere Tage

Heute ist die Moskauer pharmazeutische Fabrik ein pharmazeutischer Industriebetrieb, dessen Ziel die Herstellung von hochwertigen effizienten und sicheren Produkten, die die Verbrauchernachfrage zufriedenstellen können, ist. Seit 2005 werden die Erzeugnisse der Fabrik unter dem Markennamen „MosPharma“ hergestellt. Heute versucht das Unternehmen, die inländischen Arzneimittel zu fördern, aber das ist eine ziemlich komplizierte Aufgabe, wenn man den großen Umfang von ausländischen Präparaten in Betracht zieht.

Die Hauptbetriebsstätten der Fabrik liegen in Moskau. Die Nähe der Verteilungszentren der größten Distributoren von pharmazeutischen Erzeugnissen und die Unterstützung seitens der Moskauer Regierung sind wichtige Vorteile der Stationierung in Moskau.

In 2014 startete das Unternehmen seine Zusammenarbeit mit der Moskauer Regierung, um Subventionen als Rückerstattung der Ausgaben für die Produktzertifizierung zu bekommen. In 2016 erhielt das Unternehmen den Status eines Industriekomplexes, was bedeutende Einsparungen bei der Gewinnsteuer und der Bodenmiete gewährleistet. Das Unternehmen plant, die infolge dieses Programms freigesetzten Geldmittel in eine umfangreiche Renovierung der Betriebsräume und in die Anschaffung von hocheffizienter Ausrüstung sowohl von ausländischen als auch von russischen Herstellern zu investieren.

Für die Jahre 2017-2019 hat das Unternehmen folgende Hauptziele für die Entwicklung der Produktion aufgestellt: Renovierung der Produktionshallen nach den GMP-Standards mit dem Ziel, die Qualität der hergestellten Produkte und die Verkaufsvolumen zu steigern – unter anderem auch durch die Umsetzung des Projekts zur Importsubstitution von Arzneimitteln. Es soll auch eine Umrüstung der technologischen Produktionsanlagen durchgeführt werden, um das Angebot hinsichtlich der hergestellten Arzneiformen (zum Beispiel Kapseln und Tabletten) zu erweitern.

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